09 Feb

Die Krebsfrüherkennung in der EU ist in den vergangenen zehn Jahren weit vorangekommen. So gibt es heute in insgesamt 25 EU-Ländern bevölkerungsweite Früherkennungsprogramme für Brustkrebs, in 22 Ländern für Gebärmutterhalskrebs und in 20 Ländern für Dickdarmkrebs. Vor zehn Jahren waren es im Vergleich 18, 17 und 12 Länder.  Das zeigt ein am 09. Februar veröffentlichter Bericht der Europäischen Kommission zur Umsetzung der Ratsempfehlung zur Krebsfrüherkennung aus dem Jahr 2003. „250.000 Europäerinnen und Europäer sterben jedes Jahr an Brust-, Gebärmutterhals- oder Dickdarmkrebs. Früherkennung und Vorsorge retten Leben, deshalb müssen wir weiter hier ansetzen“, erklärte EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis.

Andriukaitis sagte weiter: „Die Ratsempfehlung und die Qualitäts-Leitlinien der Kommission haben dazu geführt, dass die meisten EU-Länder organisierte und qualitativ hochwertige Früherkennungsprogramme ins Leben gerufen haben. Das ist ein großer Schritt für die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger.“