06 Dez

Im Januar 2009 wurde über Nacht ein Leben, das mit Tauchen und Motorradfahren in vielen Ländern dieser Welt angefüllt war, auf den Kopf gestellt.
Die Diagnose: Ein Tumor am Hirnstamm der umgehend operiert werden musste. In der mehrstündigen OP musste Sven Marx dreimal wiederbelebt werden.
Ein etwa ein Kubikzentimeter großer Anteil des Tumors konnte nicht entfernt werden. Achtundvierzig Stunden nach der OP gab es eine Einblutung und es wurde eine Notoperation eingeleitet. Das schwere Schicksal von Sven Marx nahm mit einer halbseitigen Lähmung und der Tatsache, dass er in Zukunft nicht mehr aus eigener Kraft essen/trinken und atmen konnte seinen Lauf. Seiner Frau offenbarten die Ärzte, dass er als Pflegefall auch nie mehr Reisen wird. Nach drei Monaten auf der Intensivstation, von Maschinen am Leben gehalten und einem dreimonatigen Reha-Aufenthalt kämpfte er sich in ein neues Leben zurück.
Im Mai 2011 gab es gleich noch einen weiteren Schicksalsschlag: Diagnose Schwarzer Hautkrebs. Eine weitere Operation.
Heute gibt Sven Marx  wieder Vorträge und berichtet in diesen über seinen schweren Kampf zurück in ein „normales“ Leben: „Ich berichte heute über meine Radtouren durch 22 europäische Länder und zehn Hauptstädte bis Herbst 2013 nach dieser mir damals hoffnungslosen Situation. Ich rede über meine noch immer vorhandenen starken Einschränkungen, meinem Bemühen trotz dieser eine Weltreise vorzubereiten und der Hilfe für Projekte für Alte und sozial schwache Kinder der Diakonischen Initiative Direkt e.V. sowie meiner Rolle als Botschafter für ¨Inklusion braucht Aktion¨.
Mit meinem Gang an die Öffentlichkeit möchte ich so vielen Menschen wie möglich zeigen, dass man in fast jeder Situation den Weg in eine ¨andere¨ Welt beschreiten kann und dabei auch viel Neues, Erlebenswertes erfährt…“

Diese Veranstaltung findet am Samstag, 21.01.2017 auf Schloss Klippenstein in Radeberg statt. Eintritt: 7,00 €